Abschlussübung 2011 der Feuerwehr Annelsbach-Forstel

Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Feuerwehr Annelsbach-Forstel im Vordergrund, dahinter das Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Mümling-Grumbach
Abschlussübung in Annelsbach

Die Feuerwehr Annelsbach-Forstel führte ihre Abschlussübung in diesem Jahr zusammen mit den Nachbarwehren Mümling-Grumbach und Pfirschbach sowie mit dem DRK-Ortsverband Höchst durch.

Antritt des Atemschutztrupps der FFw Annelsbach-Forstel
[15:13] Der Angriffstrupp ist einsatzbereit

Als Übungsobjekt wurde das Wohnhaus des Schwalbenhofs verwendet, das Familie Schmitt für diesen Zweck zur Verfügung stellte. Gegen 15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Annelsbach-Forstel alarmiert.

Wenige Minuten später traf die Wehr mit dem TSF am "Einsatzort" (Übungsobjekt) ein. Nach einer ersten Lageerkundung wurde eine unklare Lage mit Rauchentwicklung festgestellt. Deshalb wurde der nächstgelegene Hydrant angefahren, die TS aufgebaut und die Wasserversorgung über die TS hergestellt. Parallel rüstete sich der Angriffstrupp mit Atemschutz aus und begann den Löschangriff mit der Vornahme des ersten C-Rohres um den Brand zu bekämpfen. Da der Brandherd auf Grund der starken Rauchentwicklung nicht ohne weiteres auszumachen war, musste er erst gefunden werden, was eine Herausforderung für die Atemschutzgeräteträger war, denn in dem verräucherten Haus konnten sie zeitweise die Hand vor den Augen nicht mehr sehen.

Antritt der Gruppe der FFw Mümling-Grumbach
[15:16] Die Feuerwehr Mümling-Grumbach am 'Einsatzort'

Gegen 15:15 Uhr trafen die Wehren aus Mümling-Grumbach und aus Pfirschbach ein. Im Laufe der Einsatzübung konnte dann in Erfahrung gebracht werden, dass 4 Kinder vermisst wurden, die sich noch in dem Gebäude befinden mussten.

2. Angriffstrupp im Wohnhaus
[15:21] 2. Angriffstrupp im Wohnhaus

Deshalb wurden weitere Trupps mit schwerem Atemschutz zur Menschen­rettung in das Gebäude geschickt.

Um 15:24 wurde die erste bewusstlose Person gerettet, gegen 15:29 traf das DRK, Orstverband Höchst an der "Einsatzstelle" ein und nahm die medizinische Versorgung der "Verletzten" auf. Im Laufe der Übung wurde der Brandherd schnell lokalisiert, das gesamte Objekt abgesucht und alle vermissten Kinder gerettet. Danach konnte die Übung, an der insgesamt ca. 30 Personen beteiligt waren, erfolgreich beendet werden.

Das Übungsszenario hat allen realistisch gezeigt, welche Gefahren und Hürden in der Praxis bestehen und wie schwierig es ist, Vermisste in einem verräucherten Gebäude zu finden, wenn sich diese nicht mehr bemerkbar machen können.

Die Bereitstellung des Wohnhauses als Übungsobjekt ist schon etwas Besonderes, das sich für Übungszecke nicht alle Tage ergibt. Deshalb bedanken wir uns ganz herzlich bei Familie Schmitt dafür.

Bedanken möchten wir uns auch bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit während der Übung.

[15:48] Abschlussübung im Wohnhaus in Annelsbach
[15:48] Abschlussübung im Wohnhaus in Annelsbach